Klingbeil: „Wald ist zum Erreichen der Klimaschutzziele unerlässlich!“

In diesem Sommer ist im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der Dialog zur Zukunft der Wälder in Deutschland gestartet. Damit wird von der Bundesregierung eine neue Waldstrategie vorbereitet, die bis Sommer 2024 entstehen und in einer Neufassung des Bundeswaldgesetzes enden soll. Fokus der Strategie sind der Erhalt und das Entwickeln von anpassungsfähigen Wäldern.

Bei seiner jährlichen Sommertour durch den Wahlkreis trafen sich der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke mit Philip Freiherr von Oldershausen und Petra Sorgenfrei, dem Präsidenten und der Geschäftsführerin des Waldbesitzerverbandes sowie Heiner Beermann, dem Vorsitzenden der Forstbetriebsgemeinschaft Walsrode und stellvertre

Klimastabiler Waldumbau

Als Grundlage des gemeinsamen Austauschs wurden den beiden SPD-Politikern von Heiner Beermann während eines Rundgangs die Herausforderungen erläutert, mit denen Wälder und Forstwirtschaft konfrontiert sind: So hätten die vergangenen Jahre durch geringe Niederschläge zu Trockenheit und Dürre in den Wäldern geführt. Dies mache die Bäume anfällig für einen Borkenkäferbefall, da sie keine Schutzschicht aus Harz zur Abwehr der Käfer bilden können. Zudem habe ein Orkan im Februar zu Sturmschäden in erheblichem Ausmaß geführt. Um sowohl eine zukunftsfähige Forstwirtschaft betreiben zu können als auch die Klimaschutzziele zu erreichen, sei deshalb ein gezielter Waldumbau nötig, um artenreiche und klimaresiliente Wälder zu schaffen. Für die Forstwirtschaft besteht die Herausforderung beim Klima-Umbau des Waldes unter anderem darin, zu testen, welche Baumarten gut mit Dürre und Trockenheit zurechtkommen würden. Klingbeil, der sich in Berlin immer wieder für die Waldbesitzerinnen und – besitzer eingesetzt hat, betont dass die Waldbesitzerinnen und -besitzer beim Waldumbau dringend Unterstützung benötigen würden und hebt die nun entstehende Waldstrategie 2024 der Bundesregierung hervor.

Im gemeinsamen Austausch betonten die Waldbesitzenden außerdem, die Abhängigkeit im Verkauf von Holz verringern und weitere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Nutzung etablieren zu wollen. Lösungsansätze könnten die Honorierung von Ökosystemleistungen sowie Wind im Wald sein.

„In unserer Region gibt es viele Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die einen enormen Beitrag leisten, unsere Wälder zu erhalten. Zum Erreichen der Klimaziele sind unsere Wälder unerlässlich. Es ist also im Interesse der gesamten Gesellschaft, die Forstwirtschaft bei einem klimastabilen Waldumbau zu unterstützen“, resümiert Klingbeil den gemeinsamen Austausch.tenden Vorsitzenden des Waldbesitzerverbandes, um über die Forstwirtschaft der Region und Klimaschutzziele zu beraten.