Hamberger Sozialdemokraten stellten sich den Bürgern
02. April 2011
Beim ersten Info-Stand des SPD-Distriktes Hambergen in diesem Jahr nutzen vor allem Ströher Eltern das Angebot zu einem Meinungsaustausch.
Es war der dritte Info-Stand dieser Art, mit dem die Sozialdemokraten des Distriktes Hambergen versuchten, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Mit der Frage "Was ist ihnen wichtig in Hambergen?" wandten sie sich am Samstag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, auf dem Parkplatz des Hamberger EDEKA-Marktes, an die Bürger der Gemeinde.
Dieses Gesprächsangebot nutzen vor allem Ströher Eltern und Angestellte des Kindergartens "Am Zauberwald".

Wegen ausbleibender Anmeldungen im Ströher Kindergarten, hatte die Verwaltung im November letzten Jahres beschlossen, aus zwei "Regelgruppen" eine Regelgruppe und eine Kleingruppe zu machen.
Unglücklich daran ist vor allem, dass Eltern und Angestellte erstmals im März davon erfuhren, weil das Deutsche Rote Kreuz als Träger des Kindergartens zwar im November letzten Jahres von der Entscheidung des Ausschusses für Jugend-, Senioren- , Sport- und Kultur unterrichtet wurde, ihr aber offenbar keine Bedeutet beigemessen und die Entscheidung deshalb nicht weitergeleitet hatte.
In regen Diskussionen, vor allem mit dem Hamberger Bürgermeister Reinhard Kock, machten die Eltern ihre Betroffenheit deutlich.
Der Bürgermeister warb, angesichts der aktuellen Haushaltslage der Gemeinde, um Verständnis: "Wir haben es uns dabei wirklich nicht leicht gemacht, aber die finanzielle Lage der Gemeinde und die aktuellen Anmeldezahlen lassen uns keine andere Wahl!"
Er versprach ein gemeinsames Gespräch zwischen Eltern, Verwaltung und Angestellten des DRK-Kindergartens.
Der SPD-Distrikt plant, seine Info-Stände, als Angebot an die Bürger der Gemeinde, mindestens vierteljährlich zu wiederholen, um Anregungen und Kritik der Bürger einzufangen.